Mir ist wichtig, mit meinen Patienten auf die Suche nach der Ursache ihrer Schmerzen und Bewegungseinschränkungen zu gehen und nicht nur Symptome zu behandeln. Es soll denen, die mit mir arbeiten ermöglichen, eigenmächtig zu werden. Indem sie ihren Körper besser verstehen. Viele betrachten ihren Körper als Feind. Weil er nicht (mehr) funktioniert.
Zu erkennen, wo ein Fehler liegt, der zu dem Zustand und dem Problem geführt hat, kann befreiend und erleichternd sein. Vor allem auch die Erkenntnis, dass dieser Zustand nicht hingenommen werden muss, sondern verändert, verbessert werden kann. Mit System und Kontinuität und einem gewissen Maß an Disziplin und vor allem: Spaß! ;)
Den Körper in seiner Ganzheit zu betrachten und zu behandeln ist elementar.
Manuelle Techniken, Bewegungsübungen, Trainingslehre und andere klassische physiotherapeutische Mittel sind natürlich wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit.
Oft unterschätzt wird jedoch auch die starke Wechselwirkung zwischen Organen und dem Bewegungsapparat: Beispielsweise Probleme des Verdauungssystems, die zu Hüft- oder Lendenwirbelsäulenschmerzen führen. Oder Magenprobleme, die Schulterschmerzen auslösen. Sie sind anatomisch und physiologisch erklärbar und vor allem auch behandelbar. Es gibt verschiedene Gründe für Dysfunktionen der Organe: Infektionen, Operationen, Fehlernährung, ungünstige Haltung, Skoliosen oder emotionale Belastungen... Unsere Organe sind an jeder unserer Bewegungen mit beteiligt. Je flexibler und gegeneinander gut verschieblich sie sind, desto besser können sie arbeiten. Und desto weniger behindern sie uns in unseren Bewegungen.
Wir sind aber auch so viel mehr als nur Gelenke, Muskulatur oder Organe.
Die Physioenergetik ermöglicht es, Probleme aufzuspüren und zu behandeln, die sich nicht auf der rein strukturellen und biomechanischen Ebene abspielen. Denn auch die biochemische, psycho-emotionale Ebene spielen eine Rolle für Gesundheit und Wohlbefinden.